Alexandra Kamp wurde am 29. Dezember 1966 in Baden-Baden als Tochter des Musikers und Gastronom Peter Kamp, alias Peter Griffin, geboren.
Von väterlicher Seite hatte sie vier Halbgeschwister. Patricia, Dominik und die Zwillinge Robin und Nicki. Mit ihnen wuchs Alexandra in Baden-Baden auf. Sie machte hier ihr Abitur und besuchte danach eine Schauspielschule in New York. Um sich das Studium finanzieren zu können, arbeitete Kamp als Kellnerin und als Model.
Sie setzte ihre Ausbildung in Los Angeles und Paris fort und trat nach Abschluss der Ausbildung auf Theaterbühnen in Bern, Paris und Baden-Baden auf.
Ihr Filmdebüt hatte Kamp in der TV-Serie "Alle Lieben Julia" (1994), danach war sie 1996 in "Busenfreunde" zu sehen und 1997 spielte sie mit Gila von Weitershausen im Thriller "Eine Lüge zuviel".
Ihre erste Rolle in einem Kinofilm hatte Alexandra Kamp mit "Riches, Belles Et Cruelles" an der Seite von Claudia Cardinale (1998). Im selben Jahr entstanden noch zwei TV-Produktionen - einmal der Kriminalfilm "Der Kopp" und in dem Melodram "Ich liebe eine Hure" spielte Kamp ein sündiges Weib.
Im nächsten Jahr spielte Alexandra in den TV-Serien "Tatort" und "Fieber - Ärzte für das Leben" mit. Ebenfalls im Krankenhausbereich handelte das Drama "Morgen gehört der Himmel dir", wo Kamp eine Krankenschwester spielte, die einem todkranken Kind den letzten Wunsch erfüllen wollte.
Eine weitere TV-Produktion mit Alexandra Kamp ist "Antonia - zwischen Liebe und Macht" (2000), der Titel eines zweiteiligen SAT 1-Films, in dem sie die Hauptrolle spielte. Im gleichen Jahr lief der 1999 gedrehte TV-Thriller "Thrill - Spiel um dein Leben".
Im Jahr 2001 war Kamp im Film "Traumzeit" zu sehen, ein verfilmter internationaler Bestseller von Barbara Wood. Sie schlüpfte hier in die Rolle der "Joanna Williams", die im Jahr 1900 in Australien nach einem Landstrich sucht, den sie von ihrer Mutter geerbt hat. Die junge Frau geht trotz Gefahren und schlechten Prophezeiungen ihren Weg mitten ins Herz des unerforschten fünften Kontinents.
Ebenfalls 2001 war sie in einer Nebenrolle in der Sci-Fi-Komödie "2001 - Durchgeknallt im All" mit Leslie Nielsen zu sehen. In dem amerikanisch-japanischen Martial-Arts-Film "Shadow Fury" hatte Kamp im selben Jahr mitgespielt.
Danach war Kamp wieder im Kino zu sehen - sie hatte Rollen in "Sehnsucht nach Sandin" und in "The Red Phone". Im Sommer 2003 begleitete sie als Jury-Mitglied die Sat1 Sendung "Star-Search", die sie während der zweiten Staffel nach Auseinandersetzungen mit dem Sender im Frühjahr 2004 verlassen musste.